.png)
TikTok erweitert seine Plattform um neue Optionen für Nutzer:innen und Unternehmen. In Großbritannien wird ein werbefreies Abo eingeführt, während TikTok GO in den USA Reisebuchungen direkt in die App integriert. Gleichzeitig testet Threads neue kreative Funktionen wie Sticker und Musik-Clips. LinkedIn erweitert außerdem den Sales Navigator und bietet B2B-Teams neue Möglichkeiten für die Lead-Suche und Zusammenarbeit.
TikTok führt werbefreies Abo in Großbritannien ein
TikTok startet in Großbritannien ein neues Abo-Modell ohne Werbung. Die Option heißt TikTok Ad-Free und soll in den kommenden Monaten schrittweise für Accounts ab 18 Jahren verfügbar werden.
Das Abo kostet 3,99 Pfund pro Monat. Wer es nutzt, bekommt TikTok ohne Werbung angezeigt. Wer nicht zahlt, kann die App weiterhin kostenlos mit personalisierter Werbung nutzen.
Wichtig ist: Am eigentlichen TikTok-Erlebnis ändert sich laut Plattform nichts. Alle Nutzer:innen behalten Zugriff auf dieselben Funktionen, Creator und Inhalte, unabhängig davon, ob sie das Abo nutzen oder bei der werbefinanzierten Version bleiben.
Die Einstellungen zur Werbung bleiben weiterhin in der App verfügbar. Nutzer:innen können dort ihre Präferenzen anpassen. Abonnent:innen können ihr Abo verwalten, Nutzer:innen der kostenlosen Version können ihre personalisierte Werbung steuern.
Für Unternehmen bleibt die werbefinanzierte Version wichtig. TikTok betont, dass vor allem kleine und mittlere Unternehmen in Großbritannien weiterhin über Anzeigen Zielgruppen erreichen sollen. Das neue Abo ersetzt Werbung also nicht komplett, sondern ergänzt das bestehende Modell um eine zusätzliche Option für Nutzer:innen.
TikTok GO bringt Reisebuchungen in die App
TikTok führt mit TikTok GO eine neue Funktion ein, über die Nutzer:innen Hotels, Attraktionen und Erlebnisse direkt in der App entdecken und buchen können. Der Start erfolgt in den USA und richtet sich an Nutzer:innen ab 18 Jahren.
Die Inhalte sollen dort auftauchen, wo Menschen ohnehin nach Inspiration suchen: in Videos, in der Suche und auf Location Pages. Wer ein interessantes Hotel, eine Sehenswürdigkeit oder eine Aktivität entdeckt, kann Details ansehen, Verfügbarkeiten prüfen und die Buchung direkt abschließen.
Zum Start arbeitet TikTok unter anderem mit Booking.com, Expedia, Viator, GetYourGuide, Tiqets und Trip.com zusammen. Dadurch verbindet die Plattform Reiseinspiration stärker mit konkreten Buchungsmöglichkeiten.
Auch Creator werden eingebunden. Wer Hotels, Attraktionen oder Erlebnisse in eigenen Videos zeigt, kann passende Buchungsoptionen verknüpfen und dadurch über Provisionen oder Kampagnen verdienen.
Für TikTok ist das ein weiterer Schritt vom reinen Entertainment Feed hin zu einer Plattform, auf der Entdeckung und Kauf direkt zusammenlaufen. Nach TikTok Shop überträgt die App dieses Prinzip nun stärker auf Reisen und lokale Erlebnisse.
Threads wird kreativer mit Stickern und Musik-Clips
Threads erweitert den Bereich zum Erstellen neuer Beiträge um kreative Funktionen. Die Plattform zeigt erstmals Sticker beim Schreiben eines Posts und testet zusätzlich Musik-Clips direkt in Beiträgen.
Die Sticker lassen sich offenbar über das Plus-Menü beim Erstellen eines Posts hinzufügen. Aktuell scheint die Funktion aber noch nicht breit verfügbar zu sein und befindet sich weiterhin im Test. Denkbar wären später auch interaktive Formate wie Umfragen, GIFs, Memes, Standort-Sticker, Mentions oder Fragen-Sticker.
Zusätzlich testet Threads Musik-Clips in Beiträgen. In einigen Ländern können Nutzer:innen bereits Songs zu ihren Posts hinzufügen. Auch diese Funktion ist zunächst nur ein limitierter Test und soll später breiter ausgerollt werden.
Damit entfernt sich Threads weiter vom reinen Text-Feed. Die Plattform setzt stärker auf kreative Inhalte, Community und Popkultur. Sticker können Beiträge auffälliger machen und einfache Interaktionen fördern. Musik-Clips können helfen, Trends aufzugreifen und Posts emotionaler zu gestalten.
Für Creator und Marken wird Threads dadurch vielseitiger. Inhalte müssen nicht mehr nur über Text funktionieren, sondern können stärker visuell und kulturell eingebettet werden. Das kann vor allem für Community-Aufbau, Trend-Kommunikation und schnelle Reaktionen auf aktuelle Themen relevant werden.
LinkedIn erweitert Sales Navigator für bessere B2B-Ansprache
LinkedIn hat im April neue Funktionen für den Sales Navigator eingeführt. Im Fokus stehen bessere Lead-Suche, mehr Zusammenarbeit im Team und mehr Kontext für die Ansprache potenzieller Kund:innen.
Neu ist unter anderem ein Filter für Personen, die die eigene Company Page angesehen haben. Dadurch lassen sich Leads finden, die bereits Interesse am Unternehmen gezeigt haben. Der Filter berücksichtigt Aktivitäten der letzten 90 Tage. Personen erscheinen nur dann in der Suche, wenn sie zugestimmt haben, öffentlich sichtbar zu sein.
Außerdem erweitert LinkedIn die Relationship Maps. Relevante Leads können nun auch über mehrere Unternehmen hinweg in eine Map aufgenommen werden. Das hilft Teams, größere Deals und Buying Committees übersichtlicher abzubilden.
Zusätzlich lassen sich Account Searches direkt mit Teammitgliedern teilen. Suchfilter müssen dadurch nicht immer neu aufgebaut werden, sondern können gemeinsam genutzt werden.
Für B2B-Teams ist das Update relevant, weil LinkedIn Company Page Signale stärker mit Sales-Prozessen verbindet. Wer LinkedIn auch für gezielte Ansprache nutzt, bekommt damit zusätzliche Möglichkeiten für die Lead-Recherche.
KI-Information: Die im Thumbnail verwendeten Bilder wurden teilweise mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt und dienen ausschließlich der visuellen Illustration. Sie stellen keine realen Personen, Orte oder Ereignisse dar.